Ortsbezogene Spiele: Gbanga legt in Deutschland los
Neben dem Megatrend Social Games, Skillgaming Innovationen und Casual Games sorgt die zunehmende Verbreitung von Smartphones wie iPhone oder Android dafür, dass Entwickler sich vermehrt mit dem Thema ortsbezogener Spiele befassen. Die grundlegende Idee ist, die Lokalisierungsfunktionen per GPS und Zellortung dieser Endgeräte zu nutzen, um den Standort des Spielers in das Spielkonzept mit einfliessen zu lassen.
Bei Gbanga, welches nun auch in Deutschland startet, geht es nach dem Mafia Prinzip darum, sich in rivalisierenden Clans zusammenzufinden und bestimmte Gegenstände zu sammeln bzw. zu verteidigen. Man kann virtuell Mafia-Boss seines Lieblingslokals werden und mit bzw. gegen andere Gbanga Spieler arbeiten. Der soziale Austausch wird per Chat und Nachrichten gepflegt. In der Schweiz ist dieser Titel bereits für einige Preise nominiert und zeigt zwar noch in einem frühen Stadium und sehr rudimentär, aber bereits verständlich die nun mögliche Vernetzung der realen Welt mit virtuellen Spielkonzepten. In weniger spielerischer Form hat beispielsweise das Geocaching diese technischen Möglichkeiten bereits vor einigen Jahren aufgegriffen. Hierbei versteckt man reale Gegenstände an bestimmten Orten und teilt deren GPS Koordination mit anderen Teilnehmern, welche die “Schätze”, meist Gegenstände von geringem oder ideellen Wert, finden.
Wir sind gespannt, welche innovativen Spielkonzepte hier in der nächsten Zeit kommen werden und wann etablierte Spieleschmieden diesen Trend aufgreifen.


Ist mir jetzt nicht ganz klar ob das Spiel Gbanga nur für Smartphones etc. gestaltet ist, oder auch für PC ganz normal zuhause?
Hi kat,
Gbanga ist eine Applikations fürs Handy. Auf der Website kannst du z.B. die Highscore sehen – zum Spielen musst Du aber dein Handy verwenden. Da Gbanga ortsabhängig ist, ändert sich die Spieloberfläche während Du Dich bewegst – es gibt also immer wieder Neues zu entdecken.
Viele Grüsse
Chrissie