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Monster World mit Monetarisierungsansatz

Die Berliner Spieleschmiede Wooga (unter anderem von Holtzbrinck) finanziert, hat in den vergangenen Monaten beeindruckendes Wachstum hingelegt und darf ruhig als der erfolgreichste deutsche Anbieter von Social Games bezeichnet werden. Mit dem Release des neusten Titels Monster World auf Facebook gehen die Berliner nun auch erste Schritte in Richtung Monetarisierung.

Beeindruckende Spielerzahlen müssen für Anbieter von Social Games nicht zwangsläufig auch Geld in der Kasse bedeuten. Zynga, dessen Umsatz für 2010 auf 250 Mio USD geschätzt wird, hat zwar gezeigt, dass eine Monetarisierung möglich ist, jedoch gab es hier meist Abzockangebote, die die Kasse haben klingeln lassen. Ein naheliegender Ansatz, den auch Wooga geht, ist jedoch der Verkauf von sog. virtual Items. Facebook macht es vor und die Nutzer haben es gelernt: Man zahlt meist kleine Beträge um 1 USD, um das Item zu erwerben. Diese Ökonomie ist auch schon aus den Rollenspielen bekannt, wo rund um die Items für World of Warcraft beispielsweise ein richtiger Sekundärmarkt auf eBay und dedizierten Plattformen entstanden ist, der meist von Chinesen gefüllt wird.

Der ARPU pro Spieler im Falle von Social Games ist zwar sehr gering. Selbst bei Dickschiff Bigpoint ist der APRU pro Spieler geschätzt im einstelligen Eurobereich, hier macht es am Ende des Tages die Masse von Spielern. Mit allein sechs Millionen monatlich aktiven Spielern allein beim letzten Titel von Wooga dürften die Berliner auch hier keine Schwierigkeiten haben.


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  1. Lesenswert: eBay, Facebook, Zynga, Wooga, Monster World, Groupon, CityDeal, Berlin :: deutsche-startups.de