China macht gegen Onlinespiele mobil
Das Onlinespiele-News-Team wünscht all seinen Lesern ein frohes, neues Jahr. Ab heute bereiten wir wieder täglich das Wichtigste rund um die Onlinespielewelt für Sie auf. Natürlich wie gewohnt in extrem kurzweiligen Artikel, welche nur die wirklich essentiellen Fakten beinhalten.
Durchstarten wollen wie dieses Jahr mit einem interessanten Artikel über China:
Das Verhältnis zwischen der chinesischen Regierung und ihrer Onlinespielewelt ist ein äußerst zweisschneitiges Schwert. Auf der einen Seite gilt China als erfolgreicher Wachstumsmarkt für die Branche (siehe hier), auf der anderen Seite schotten sich die Chinesen gegen ausländische Spiele ab (siehe hier). Jetzt geht man allerdings noch einen großen Schritt weiter. Denn im Land des Lächelns propagiert man die Gefahren der Spielesucht auf breiter Front. Auf dem Sender CCTV weist man mit mit der Sendung “Confession of a Murderer – Focus on Pornography and Violence in Online Games” auf die neu anvisierte Problematik hin. In dem Beitrag berichtet man über ein Jugendgefängnis, voll mit Gewalttätern, welche nur durch Onlinespiele vom rechten Weg abgekommen sein sollen. Einer von ihnen begann angeblich fünf Morde, um an virtuelle Gegenstände zu kommen. Darüber hinaus berichtete man über die negativen Folgen für die schulische Leistung und sogar über drogenabhängige Minderjährige, die diverse Substanzen konsumierten, um sich für lange Spielerunden zu wappnen.

