Wie fair sind “Social Games” wirklich?
Der englischsprachige Blog “TechCrunch” rechnet in einem vor wenigen Tagen erschienenen Artikel offen mit „Social Games“-Anbietern wie Zynga und Co. ab. Die Spiele, welche sich zurzeit auf Facebook, MySpace und anderen sozialen Netzwerken tummeln, sollen mit unlauteren Methoden vorgehen. Zwar basieren Online-Spiele dieser Art grundsätzlich auf einer kostenlosen Nutzung, jedoch können sich die Spieler durch Bargeld-Einzahlungen Vorteile im Spiel erkaufen. Dies erfolgt durch sogenannte Micro-Transaktionen. Daneben gibt es noch die Möglichkeit weitere Angebote zu Nutzen, welche allerdings ebenfalls letztendlich mit Kosten verbunden seien. Die einzigen Gewinner seien die Betreiber der “Social Games”, welche Umsätze im dreistelligen Millionenbereich erzielen würden. Durch diese unethisch erworbenen Einnahmen, könnten sie immer mehr Werbung schalten und so die letzten ehrlichen Anbieter aus den Plattformen verdrängen.
