Zynga auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco
Mark Pincus von Zynga hat in San Francisco auf dem Web 2.0 Summit einen interessanten Vortrag gehalten. Bemerkenswert waren vor allem die Userzahlen: Über 50 Millionen Daily Active Users beschäftigen sich mit Zynga Applikationen bzw. Spielen. Damit hat Zynga eine interessante Reichweite erreicht und unterstreicht den Anspruch, das Social Gaming Dickschiff im Social Web zu sein.
Ebenfalls war interessant das Ergebnis der Charity Aktion beim Zynga-Blockbuster “Farmville” auf Facebook. Durch den Verkauf von Virtual Goods kamen 830,000 USD zusammen, die an eine Organisation in Haiti gehen. Der beiläufig erwähnte Satz “Don’t believe this will end with Facebook” zeigt aber auch ganz klar eine wesentliche Gefahr für Zynga: Man ist de-facto abhängig von einem Social Network. Anders als bei einem eigenständigen Webangebot ist man auf Gedeih und Verderb dem Netzwerk und dessen Regeln ausgeliefert.
In unseren Augen ist das die größte Gefahr für die Social Gaming Anbieter und wir werden hier in Zukunft mit Sicherheit Konflikte sehen.
