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„Klarmachen zum Ändern“ (III)

(Fortsetzung des vorgestern erschienenen Artikels auf OSN)

Was die Zeit vor der Wahl betrifft, so lässt sich klar sagen, dass die Piraten zumindest den Online-Wahlkampf wie kein anderer dominierten. So gelang es der Partei mit geringem finanziellem Einsatz, zahlreiche Wählerstimmen aus dem Internet für Ihre Sache zu gewinnen. Über Twitter, Facebook & Blogs machte man von sich reden. Die Antwort der großen Parteien, durch Dienste wie Youtube oder Twitter folgte viel zu spät und auch zu schwach. Größere Aufmerksamkeit in klassischen Medien bekamen vor allem die von der Netzgemeinde organisierten “und alle so yeah…” Flashmobs.

Zukünftig wird es für die Piraten auch in ihrem Kerngebiet einiges zu tun geben. So könnte z.B. das sehr umstrittene Hadopi-Gesetz, welches in Frankreich erst im zweiten Anlauf verabschiedet wurde, bald wieder für Wirbel sorgen. Das Gesetz besagt, dass Internetnutzer die zum dritten Mal beim illegalen Kopieren oder Tauschen von urheberrechtlich geschützten Medien erwischt wurden, aus dem Internet ausgeschlossen werden. Auch in Deutschland wird ein solches Gesetz von betroffenen Verbänden wie dem Bundesverband der Musikindustrie oder von Buchverlagen gefordert. Damit wollen sie gegen die enormen Umsatzausfälle durch illegale Downloads von Musik und E-Books vorgehen. Andere Länder wie Großbritannien denken zurzeit ebenfalls über ein solches Gesetz nach.

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