Klare Ansage von Activision Blizzard (I)
Teil 1 von 3
“Die meisten der zwanzig Jahre, in denen ich für Wachstum bei Activision gesorgt habe, waren wir damit zufrieden, Produkte herzustellen, die attraktiv für den 16 bis 35 Jahre alten Typen sind, der kein Date für Samstagnacht abbekommen hat,” so die Aussage von Bobby Kotick, Chef des World-of-Warcraft-Entwicklers Activision Blizzard. Doch der Trend entwickle sich in eine völlig andere Richtung: Die Zielgruppe der Computerspieler sei um 15 Millionen gewachsen, wobei gleichzeitig der Frauenanteil im größer werde. Über die Hälfte der Spieler sei jetzt zwischen 25 und 34 Jahre alt. Da heißt es schnell reagieren. Neben Starcraft 2, Diablo 3 soll nun auch “ein neues Massive Multiplayer Onlinegame auf den Markt kommen, das eine etwas breitere Masse ansprechen wird.”
Weiter deutete er darauf hin, dass die Spieler in vielen Ländern gar nicht über Konsolen wie die Xbox 360 oder die Playstation 3 verfügen. Aus diesem Grund wären Spiele, welche ohne eine Konsole spielbar sind, der nächste logische Schritt. Fernseher, die mit Browsern ausgestattet und per Breitband an das Internet angeschlossen sind wären hierbei denkbare Geschäftsmodelle. Ohne explizit die Firmennamen zu nennen, deutete Kotick an, dass beispielsweise die Streamingangebote von Gaikai oder Onlive zum Einsatz kommen könnten.
