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Datendiebstahl bei Onlinespielen

Kriminelle verschaffen sich, laut einer Studie von Gdata und Symantec, Zugang zu immer mehr Daten der inzwischen zehn Millionen Online-Gamer. Beliebt sind in erster Linie die Passwörter und Usernamen, welche von einem Schadprogramm an den Datendieb übertragen werden.

Häufig genutzt wird der Trojaner “Gampass” oder der Wurm “Gamminma”. Betroffen sind neben Bekanntheiten wie “World of Warcraft” (WoW) und “Steam”, auch  alle anderen Bereichen des Online-Gamings. “Bereits für weniger als zwei Euro sind dort für fast jedes gängige Online-Spiel Zugangsdaten erhältlich. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage, Qualität der Accounts, Mengenabnahme und Verhandlungsgeschick des Interessenten”, so der Sprecher von Gdata, Thorsten Urbanski. Für WoW-Accounts legen manche Spieler sogar bis zu  50 Euro hin. Laut Symantec gehören gestohlene Accounts zu den zehn meist angebotenen Waren auf Untergrundservern.

Auch Konsolen- und PC-Spiele werden im Wert von 6,5 Millionen Euro illegal verkauft. Für ein PC-Spiel zahlt man ungefähr 35 Euro, für ein Konsolenspiel ca. 24 Euro. Am meisten angeboten werden allerdings nach wie vor PC-Spiele.

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1 Comment

  1. “Für WoW-Accounts legen manche Spieler sogar bis zu 50 Euro hin.”

    Ich frage mich, welcher kurzsichtige Journalist das recherchiert hat. MMORPG-Account-Preise können astronomische Ausmaße annehmen, wenn nur die richtigen Charaktere darauf verfügbar sind. Für 50 Euro bekommt man doch bestenfalls sämtliche Zugangsdaten für leere Accounts und das ist schon überteuert.
    Charaktere mit High-Level-Ausrüstung können bis zu 6.000 Euro oder mehr kosten, was Leute idiotischerweise noch zahlen um sie zu erhalten. Wozu? Damit sie das Spiel nicht mehr spielen müssen, wenn sie eh schon alles gekauft haben, was es zu erreichen gibt?