Computerspiele tragen zum Klimawandel bei
Dem an diesem IFA Wochenende nicht ganz ernst gemeinten Titel folgt ein ebenfalls mit einem Augenzwinkern zu lesender Artikel: Aktuelle Berechnungen einer Forschergruppe ergaben, dass Computerspiele eine aktive Beteiligung am globalen Klimawandel haben.
Wurden bisher nur dem Laien als solche erkennbare Stromfresser wie beispielsweise Rechenzentren als beisteuernde Faktoren der Umweltzerstörung genannt, rücken nun die Computerspiele erneut in’s Rampenlicht: Der zunehmende Ressourcenhunger und Hardwarebedarf von Spielen wie etwa “Crysis” oder “Grand Theft Auto” macht leistungsfähige Hardware notwendig.
Viele Netzteile der Konsolen und PCs kommen bei maximaler Last gerne mal auf 180 – 200 Watt. Bei zum Beispiel einer Million verkaufter “Crysis” Titel, die im Schnitt 10 Stunden gespielt wurden, macht das stattliche 1.800.000 Kilowattstunden! Bei 1000 Gramm CO² / Kilowattstunde, kommen wir auf einen CO² Ausstoss von 1.800.000.000 Gramm oder 18.000 Tonnen CO² (wenn man es entschärfen will) – nur für ein Spiel!
Welche Lösungsansätze gibt es? Abwrackprämie für Alt-PCs? Energieeffizientere Hardware?
Sicher ist nur eins: Gamer sind vermutlich nicht für den Atomausstieg!





