Virtuelles Graffiti in Onlinespielen
Die Piratenpartei ist bekannt dafür ihren Wahlkampf für Bürgerrechte, Datenschutz und Informationsfreiheit verstärkt im Internet zu führen. So haben jetzt Anhänger der Partei ein eigenes Spraylogo entworfen, welches die Spieler in verschiedenen Onlinespielen von Valve (Counter-Strike 1.6 und Source, Team Fortress 2, Left 4 Dead, Day of Defeat Source) an die Wand sprühen können. Auf den Plakaten wird die Frage aufgebracht, ob Computerspiele eine potenzielle „Mordwaffe 2.0“ darstellen. Das Logo wird alleine von den Spielern hochgeladen und an freie Flächen in den Spielen „gesprayed“. Alle Spieler des aktuellen Levels bzw. jeder, der sich in der Landschaft bewegt, kann sie betrachten.
Diese Aktion der Piratenpartei wendet sich gegen ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von sogenannten „Killerspielen“. Gleichzeitig fordert die Partei damit die Unterzeichnung der Onlinepetition gegen das Verbot dieser Spiele, welches die Innenminister der Länder auf ihrer letzten Konferenz gefordert hatten.
Das sogenannte Ingame-Advertising, also Werbung in Spielen, gilt als kostspielige, aber doch konventionelle Werbemethode. Da allerdings jeder, der will, für die Partei Werbung machen kann, können sich die Piraten diese Ausgaben sparen und die Kameraden dort abholen, wo sie sich am häufigsten herumtreiben.
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PIRATEN ftw!!
Ich wähl’ die am 27. September!