Gamescom zeigt: Internet ist und bleibt wichtiger Bestandteil der Industrie
Das Spielegeschäft auf der Gamescom zeigt eine klare Abhängigkeit vom Internet. Es ist sicher, dass das Netz der Hoffnungsträger der Wirtschaft ist und einen integralen Zusatz jeglicher Wachstumsstrategien darstellt.
Zum Beispiel hat Sony bisher 280 Millionen Dollar Umsatz über das Playstation Netzwerk erzielt. Dieses Geschäft ist weiterhin am Wachsen und auf dem Weg ein wichtiger Teil des Gesamtgeschäftes zu werden. Auch sind andere Geschäftsideen möglich, wie zum Beispiel Abonnements oder die schrittweise Freigabe von Spielen in Episoden. Vor allem aber können hierbei die Spieleentwickler profitieren, welche einen direkten Vertriebskanal zu ihren Kunden aufbauen können. Das war Ihnen bisher in den Online-Shops der Konsolenhersteller versagt worden. Jetzt werden die Umsätze mit Ihnen geteilt, was vorwiegend über den Playstation Network Shop läuft.
Diese Zukunftsaussicht wird auch vom Spielehersteller Electronic Arts unterstützt. Sie bauen auf das Netz um verschiedene Spieleversionen zu unterschiedlichen Preisen zu verkaufen und damit die Einstiegshürden zu senken. Gleichzeitig ist es über diese Art von Vertriebskanal möglich nach Spielzeit abzurechnen und eventuelle virtuelle Güter zu verkaufen.
Weiterhin gelten kostenlose Internetspiele als der neueste Trend: Das Berliner Unternehmen Frogster setzt hierbei vor allem auf Massenspiele. Mit dem Spiel „Runes of Magic“ konnten sie schon 300.000 Spieler in aller Welt überzeugen. Die Strategie setzt auf den Verkauf von virtuellen Gütern, welche in Frogsters Falle vor allem von 14 bis 29-jährigen erworben werden.

